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Fukushimas Strahlkraft

Vor zehn Jahren schockte der Reaktorunfall in Japan die Welt. Unsere Karte zeigt, wie Fukushima die Atompolitik verändert hat

Fukushima 2011 und 2013

Am Nachmittag des 11. März 2011 erzittert vor der japanischen Pazifikküste die Erde. Das Beben der Stärke 9,0 löst einen gewaltigen Tsunami aus. Etwa 16.000 Menschen sterben, rund 2.500 gelten bis heute als vermisst. Die Flutwelle erfasst auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten Japans und löst in den folgenden Tagen die größte atomare Katastrophe seit der Explosion in Tschernobyl 1986 aus.

Atomausstieg nach Fukushima? Ja, nein, vielleicht

Mehrere Kühlsysteme in den Reaktoren kollabieren, es kommt zu einer Reihe von Unfällen in den Blöcken 1 bis 4, in drei davon sogar zur Kernschmelze, also zum Schmelzen der Brennstäbe. Durch mehrere Explosionen werden große Mengen radioaktiver Partikel in die Umwelt geschleudert. Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel werden für lange Zeit kontaminiert. Nur der Wind verhindert eine noch größere Katastrophe: Er trägt große Teile der atomaren Giftwolke aufs Meer hinaus und nicht ins Landesinnere.

Welche direkten und indirekten Folgen hatte der Reaktorunfall, und wie beeinflusste er die Debatte um Kernkraftwerke und Atomenergie weltweit? Wir haben uns die Entwicklung in fünf Ländern genauer angeschaut.

Titelbild: DigitalGlobe via Getty Images / TOMAS MUNITA/NYT/Redux/laif

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

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