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Operation Witz

Warum der westdeutsche Geheimdienst politische Scherze aus der DDR sammelte

  • 5 Min.
Erich Honecker

Kennt ihr den schon?

„Wer hat die stärkste Flotte – die DDR oder England?“

„Die DDR. Sie hat 16 Millionen Kohlendampfer, zwei Millionen Abdampfer und drei Zerstörer.“

Dieser Witz über die zunehmende Republikflucht, erzählt am Rande eines Schweinemarktes, wurde einem Landwirt im Dezember 1955 zum Verhängnis. Zwei Tage vor Weihnachten nahm die Polizei den Bauern aus dem sachsen-anhaltinischen Erxleben fest, ein Gericht verurteilte ihn für seinen Gag zu 15 Monaten Zuchthaus.

Klingt wie ein schlechter Scherz, soll sich aber wirklich zugetragen haben. Jedenfalls wenn man Hans-Hermann Hertles Buch „Ausgelacht – DDR-Witze aus den Geheimakten des BND“ glaubt.

„Möglich, dass diese Akte einfach von einem Mitarbeiter angelegt wurde, der in seiner Freizeit gerne DDR-Witze erzählte“

Tatsächlich sammelte der westdeutsche Bundesnachrichtendienst (BND) von 1977 bis 1989 politische Witze aus dem Nachbarland, um mehr über die Situation des Klassenfeindes in Erfahrung zu bringen. Da jeder Witz auch ein Stück Wahrheit beinhalte, „konnte das Sammeln von Witzen zumindest einen ergänzenden Eindruck von der Lage vor Ort vermitteln“, heißt es in Hertles Buch. Die „Operation DDR-Witz“ war geboren.

Die Witze selbst waren zumeist Nebenprodukt der üblichen Befragungen oder sogenannter Stellvertreterbefragungen, also Gesprächen mit BRD-Bürgern, die regelmäßig in die DDR reisten. Am 11. November 1977, pünktlich zum Karnevalsauftakt, übergab der BND dem Kanzleramt die ersten politischen Gags. Ein Datum mit Tradition: Fortan bekam das Kanzleramt zum Karnevalsauftakt und zum Rosenmontag die geheime Witzesammlung geliefert.

Heiterlesen

Je ernster die Lage, desto lustiger die Witze? Worüber lachen Rechte? Der Experte Willibald Ruch hat ein paar Pointen zur politischen Dimension von Humor

War sie tatsächlich ein wichtiges Werkzeug des BND bei der Jagd nach Informationen – „konspirativ gesammelt (…), auf verschlungenen Wegen aus der DDR direkt in die Zentrale nach Pullach übermittelt“, wie es Buchautor Hertle reißerisch umschreibt? „Im BND wurde sehr seriös gearbeitet“, sagt Bodo Hechelhammer, Leiter des Historischen Büros beim BND, „aber in diesem Fall schien jemand einen besonderen Sinn für Humor gehabt zu haben.“ Hechelhammer ordnet die Witzsammlung eher als „Randgeschichte“ ein, die mit wichtigen nachrichtendienstlichen Projekten „nicht zu vergleichen“ sei. Auch sein Kollege Ilko-Sascha Kowalczuk, Autor und Projektleiter bei der Stasiunterlagenbehörde, misst der Geheimoperation wenig Bedeutung bei: „Dahinter steckte sehr wahrscheinlich keine größere konzeptionelle Strategie. Gut möglich sogar, dass diese Akte einfach von einem Mitarbeiter angelegt wurde, der in seiner Freizeit gerne DDR-Witze erzählte.“

Die Verhaftung des Landwirts hält Kowalczuk für eine Legende. Wegen politischer Witze seien nur wenige DDR-Bürger verhaftet worden. Allerdings hätten sich Witzeleien durch den sogenannten „Boykotthetze“-Artikel der DDR-Verfassung strafverschärfend auswirken können. Tatsächlich aber, sagt Kowalczuk, „haben die, die von den Witzen am meisten betroffen waren, am lautesten darüber gelacht.“ Staatschef Erich Honecker (zu sehen auf dem Titelbild, Anm. d. Red.) soll sich selbst über die derbsten Honecker-Witze amüsiert haben. (Was ist der Unterschied zwischen einer defekten Telefonverbindung und Erich Honecker? Es gibt keinen – aufhängen und neu wählen!) Wobei „neu“ relativ ist: Der typische DDR-Witz stand in einer Tradition politischer Scherze im Osten. 

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Mielke
„Ich bin der Fahrer von Mielke und hab das Schwein überfahren“: Humor war schon immer ein Ventil, um Frust über Eliten abzulassen

„Die Verhöhnung der Privilegierten erfüllte im Ostblockwitz eine Trostfunktion“, schreibt der Historiker György Dalos in „Proletarier aller Länder entschuldigt mich – Das Ende des Ostblockwitzes“. Witze seien für viele wichtig gewesen, weil sie ihr Dasein als Bürger einer Diktatur legitimierten. „In diesem Sinne war der Ostblockwitz für die meisten Völker des Warschauer-Pakt-Bereichs der Ersatz für fehlende Rebellion oder vielmehr das grinsende Alibi für jahrzehntelange Anpassung.“ Die Witze kannten im Grunde nur eine Regel: „Je unerreichbarer (…) die Diktatoren waren, desto schonungsloser wurden sie (…) verspottet.“

Das zeigt auch ein DDR-Klassiker über den Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke: „Mielke ist mit seinem Fahrer unterwegs. Plötzlich läuft ein Huhn vor das Auto und wird überfahren. Mielke steigt aus und geht zum nahen Bauernhof. Er kommt mit einem blauen Auge und zerrissenem Anzug zurück, setzt sich still in den Wagen und sagt dem Fahrer, er solle weiterfahren. Kurze Zeit später überfahren sie ein Schwein. Mielke hat vom ersten Mal genug und schickt seinen Fahrer los. Der kehrt kurz darauf mit Geschenken überhäuft zurück. ‚Wie hast du das gemacht?‘, fragt Mielke. Antwort des Fahrers: ‚Ich bin rein und habe gesagt: Ich bin der Fahrer vom Mielke und habe das Schwein überfahren.‘“

Wie viel ist übrig vom Ostblockhumor?

Der Spott, sagt Kowalczuk, sei das Ventil der einfachen Leute gewesen. „Die Witze zeigen, dass die Menschen in der DDR ganz genau wussten, in was für einem System sie lebten.“ Ein Informationsvorsprung, den der BND offenbar selbst mit seiner „Operation DDR-Witz“ nicht wettmachen konnte. 2009 gab der Nachrichtendienst die Geheimakte frei, Tausende Seiten befinden sich unter der Signatur „BA, B 206/532 und 576“ bis heute im Bundesarchiv. Der BND habe bis zur Wiedervereinigung keine Ahnung gehabt, wie kaputt das Land wirklich war, sagt Kowalczuk. Dabei waren es auch seine Berichte und Einschätzungen, die die Wiedervereinigung vorbereiteten.

Aus dem Archiv

Warum bekommen die älteren DDR-Bewohner demnächst neue und größere Personalausweise?
Weil sonst die langen Gesichter nicht mehr reinpassen.

Stalin, Lenin und Honecker fahren in der Transsibirischen Eisenbahn. Plötzlich hält der Zug, weil die Schienen fehlen. Was machen die drei?
Stalin lässt alle Passagiere aussteigen und erschießen. Lenin holt Leute heran und lässt die Strecke reparieren. Honecker weist alle Parteigenossen an, die Fenster zu verdunkeln und die Wagen hin und her zu schütteln, damit alle denken, es geht weiter vorwärts.

Ein polnischer Hund, ein DDR-Hund und ein Hund aus der BRD treffen sich und erzählen aus ihrem Leben. Der polnische Hund sagt: „Uns geht es ganz schlecht, wir haben nichts zu fressen.“ Der DDR-Hund sagt: „Das mit dem Fressen funktioniert einigermaßen, aber viel zu melden habe ich nicht.“ Der westdeutsche Hund sagt: „Wenn ich belle, kriege ich Fleisch.“
Darauf der polnische Hund: „Was, Fleisch?“ Und der DDR-Hund erschrocken: „Was, bellen?“

Als hätte er das bis heute mühsame Zusammenwachsen von Ost und West geahnt, gab György Dalos schon 1993 einen geradezu prophetischen Rat. „Hoffentlich“, schrieb der Historiker, „gelingt es den osteuropäischen Gesellschaften, im schmerzhaften Prozess der Entstehung eines neuen Oben und Unten den einen oder anderen Scherz zu machen. Sie brauchen einen der veränderten Situation angemessenen Humor, bevor ihnen angesichts der enormen Schwierigkeiten bei der gesellschaftlichen Umwandlung das Lachen im Halse stecken bleibt.“

Wirklich witzig ist vieles, was in den Regionen der ehemaligen DDR passiert, nicht. Hans-Hermann Hertle, der Autor von „Ausgelacht“, beobachtet gar, dass der politische Witz im Osten mit der SED-Diktatur 1989/1990 untergegangen ist. „Bei Pegida gehen (…) Besorgnisse vor sozialem Abstieg, irrationale Ängste vor Fremden und Fremdem sowie harter Rechtsextremismus eine Verbindung ein. Da muss jeder Humor auf der Strecke bleiben.“ Und auch die „Corona-Demonstranten“ in Sachsen oder Thüringen scherzen weniger über Angela Merkel oder Jens Spahn, als dass sie ihnen schlicht die Pest an den Hals wünschen.

Im Deutschland der Gegenwart sind Meinungs- und Pressefreiheit an die Stelle des „grinsenden Alibis für Anpassung“ getreten. Fast alles, was man sagen will, darf man auch sagen. Nie war es einfacher, öffentlich zu meinen, als im Zeitalter von Social Media. Ein wenig mehr Humor würde dieser Öffentlichkeit guttun. Das von Kowalczuk beschriebene Ventil und die von Dalos erwähnte Trostfunktion scheinen so wichtig wie seit dem Untergang der DDR nicht mehr.

Illustration: Frank Höhne

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

57 Kommentare
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Paula
  ·  
01.03.2021-06:03

Mein Vater brachte die neuesten Witze immer von den Konferenzen in Berlin mit. Er vermutete, dass die Stasi eine Abteilung für das Ausdenken neuer Witze hatte, um die Leute bei Laune zu halten.

Thomas Marx
  ·  
01.03.2021-07:03

Ein DDR-Bürger fragt in einem Laden: "Entschuldigung, gibt's hier keine Hosen?".
Der Verkäufer antwortet: "Nein. Hier gibt's keine Tapeten. Keine Hosen gibt's nebenan".

luis
  ·  
01.03.2021-07:03

man,mam,man

Sanxens
  ·  
01.03.2021-08:03

Schabowski sagte: "... meines Wissens nach, gilt das ab sofort ...".
Und schwupps war die DDR weg.

Heinz S.
  ·  
01.03.2021-11:03

Schabowski war gut!

Hugo
  ·  
01.03.2021-08:03

Humor ist schlicht überlebenswichtig. Clown Dimitri bezeichnet ihn als den sechsten Sinn. Und nach Chaplin relativiert der Witz die Härte der Umstände. Begnini zeigt dies in: La vita e bella.

Anton
  ·  
01.03.2021-08:03

Das ist sehr interessant, was Sie da geschrieben haben! c danke Ihnen! Haben Sie für die Zitate genauere Quellenangaben zur Verfügung? Ich beschäftige mich oft mit dme Thema Lachen und Humor.

Anton
  ·  
01.03.2021-08:03

Ich bitte für die Schreibfehler in der Antwort oben um Nachsicht, habe sie erst nach dem Abschicken entdeckt.

Gast
  ·  
01.03.2021-09:03

Naja, schade um den Aufwand. Wenn das politsche Bildung ist?

Edgar Jergus_01...
  ·  
01.03.2021-09:03

Wo lebt der Autor ? Da möchte ich auch gern leben.
Meinungsfreiheit, hier in diesem Land ? Willst Du mich verspotten ? Ich schlafe nicht mit den Füßen an der Wand, ich habe Angst, vor dem was da noch kommt.
Unfähigkeit oder Bewustes handeln, von der Obrigkeit, ist doch der Nährboden, von diesem scheiß Rechts und Linksratikalismus.
Nie wurde ich als Volk so vernachlässigt, wie in den letzten 20 Jahren,in diesem Deutschland. Da haben wir schon wieder den Rechtsextremismus, die Meinungsfreiheit gibt es nicht mehr und ich als DDR ler, weiß ganz genau wie Diktatur geht,nähmlich mit verbot von Wort und Schrift fängt es an. Wortwahlverbot,übertriebener Sexismus,so geht es los. Eine kleine Truppe fühlt sich als Retter der Menschheit und alle müssen ducken. Es ist sehr traurig und gefährlich, wenn man sich denen entgegen stellt, da von niemanden,aus Angst,Hilfe zuerwarten ist. Fähige Politiker scheiden aus Ihren Ämtern aus,da sie sich nicht mehr artikulieren können, ohne das sie von diesen leuten angepöbelt und verunklimmpft werden. Ich habe Angst, vor denen, Angst auch davor, dass die die Pressefreiheit weiter einschränken und missbrauchen,ich sehe und auf dem Weg zu einer erneuten,schlimmen Diktatur. Ich habe um uns alle Angst, die hatte ich in der DDR nicht !

Michael Dietrich
  ·  
01.03.2021-11:03

Wieder einer der der seine eigenen Worte nicht versteht. Wären wir in einer Diktatur, würden Sie Ihre Meinung nicht sagen dürfen. Haben Sie zu DDR-Zeiten einmal etwas gegen den Staat in der Zeitung gelesen? Die Demokratie hat leider auch das Laster, dass jeder seine Meinung verbreiten darf. Manchmal wäre bisschen Diktatur vielleicht angebracht.

Otto
  ·  
01.03.2021-11:03

Edgar, Sie haben also keine Meinungsfreiheit? Wie oft haben Sie denn schon eingesessen, weil Sie vom Staat wegen ihrer Meinungsäußerung verfolgt wurden?
Sie wurden vernachlässigt... Wenn man in 20 Jahren keine Eigenverantwortung gelernt hat und immer darauf wartet, dass Vater Staat sich um einen kümmert, wird das auch nichts. Sie fühlten sich in einer Diktatur sicher und in einem liberalen Sozialstaat nicht. Man kann Ihnen leider nicht helfen, das können nur Sie selbst.

Friedel Hierse
  ·  
01.03.2021-12:03

Wieder jemand,der das mit der Meinungsfreiheit nicht verstanden hat. Also hier noch einmal die Erkärung - Meinungsfreiheit bedeutet,dass ich alles (was nicht strafbewährt ist) sagen und denken darf, ohne dass mir dadurch die Staatsgewalt einen Strick daraus dreht oder sonstige Nachteile von staatlicher Seite erwachsen. Meinungsfreiheit bedeutet NICHT, das jeder die Meinung des Anderen unwidersprochen hinnehmen muss. Das kann natürlich auch mal bis zu einem Shitstorm führen. Würden Sie in einem diktatorische Staat (z.B. ehem. DDR)leben, hätten Sie Ihren post garnicht absetzten können und dürfen.

Klaus
  ·  
01.03.2021-12:03

Ja,ja. So ist das mit dem RATIKALISMUS
Ich glaub,da fehlt es nicht nur anj der Rechtschreibung bei Dir,sondern auch am Einordnen von Diktatur und Demokratie. In der DDR wärst Du für Deine Äusserung schon mal ganz schnell von ein paar freundlichen Herren besucht worden.

Markus W
  ·  
01.03.2021-03:03

Ihr Beitrag ist doch Satire? Gendern kann man mögen oder nicht, aber gefährlich? Und es gibt wieder Rechtsextremismus? Wo waren Sie denn in den 90ern?
Dass Sie hier diese Meinung kundtun können, ist doch der beste Beweis für die Redefreiheit.

Lukas
  ·  
01.03.2021-03:03

Lieber Edgar, alleine, dass sie den Text über Meinungsfreiheit schreiben können und noch nicht verhaftet wurden zeigt doch, dass sie nicht zensiert werden. Sie dürfen nur nicht den Fehler machen und denken, dass Meinungsfreiheit bedeutet, dass sie niemand für ihre Meinung kritisieren darf. Wenn Sie sich in die Öffentlichkeit stellen und Ihre Meinung kundtun, dann müssen Sie auch damit rechnen, dass andere das auch tun.

Jockel
  ·  
01.03.2021-03:03

@Klaus

Der war gut .... "nicht nur anj der Rechtschreibung" ...

und Leerzeichen nach Komma vergessen.

Ach herje ... da laufen sie, da laufen sie. Wenn sie sich nur nicht verlaufen.

Jockel
  ·  
01.03.2021-03:03

@ Friedel Hierse

... und wieder jemand, der das mit der Meinungsfreiheit immer noch nicht begriffen hat.

Und diese Seite wird nicht über beteiligte IP`s abgefischt, nein definitiv nicht. Punkt.

Andreas
  ·  
01.03.2021-03:03

"Nie wurde 'ich als Volk' so vernachlässigt" - schlimm, schlimm! Kaum das geliebte Bananensehnsuchtsparadies aus freien Stücken in eine D-Mark-Wüste verwandelt, schon wird das Dasein ein einziges Jammertal, und das trotz mutmaßlich frappantem Katholikenmangel im direkten Umfeld... - Das Schicksal kann aber auch ungerecht sein! Ganz im Vertrauen: So als frei denkender, einzelner Mensch hätte man's da gefühlt oft besser und könnte im Lauf der Zeit - eiverbibsch - auch so manches unerwartet schöne Stündlein erleben... Trotzdem, so rein aus Neugier, gefragt von so einem ganz unvölkischen Wessi: Wieviel braucht's denn da eigentlich so dafür? Ich meine, damit das Ich so elegant saugend-schmatzend zum Volk wird? Also Blauen Würger, meine ich, reicht schon eine ganze Flasche auf ex?

Georg
  ·  
01.03.2021-07:03

Hallo Edgar, ich schließe mich Ihrer Meinung an. Die diversen Kommentare der Klakeure und Konformisten hier zu dem von Ihnen Gesagten bestätigen es geradezu.
Das, was man nicht hören will wird niedergemobbt. Anstatt sich auf die Kernaussage zu beziehen, wird zumeist abqualifiziert. Dazu benutzt man unwichtige Tippfehler bis hin zu persönliche Anfeindungen. Alle Klischees bediente da gleich mal auch ein selbsternannter "unvölkischer" Überwessi.
Wodurch unterscheiden sich eigentlich das im Artikel erwähnte Tolerieren Dampf ablassender politischer Witze im Kreis der kleinen Leute zu DDR-Zeiten von dem
Tolerieren politisch inkorrekter Meinungen auf einem der unzähligen Medienkanäle einer Nutzerkommentarzeile? Ich bedauere ebenfalls die schmalspurige und auf den Moment bezogene Sicht der sensiblen Dauer-Empörten.

Andreas
  ·  
02.03.2021-12:03

@Georg
"Klakeure..." - gemeint sind wohl Claqueure: 'Jemand, der bestellt [und bezahlt] wird, um Beifall zu klatschen' (Google) - "... und Konformisten" bestätigen also, wie Sie feststellen, geradezu das jeweils Gesagte. - Jawohl, dieser Gemeinplatz ist in der Tat eine nahezu definitorische Beschreibung ihres Tuns: Claqueure und Konformisten sind halt so, sie können's einfach nicht lassen, etwas anderes als zu bestätigen und Beifall zu klatschen kommt ihnen gar nicht in den Sinn! - Nur, Georg, was ich mich frage: Warum steht das alles im Plural bei Ihnen? Gönnen Sie sich selbst denn immer den Pluralis Majestatis (wie vielleicht schon ein gewisser Haarsprayhersteller ahnte: "...weil ich es mir wert bin!"), oder ist das einfach nur ein Trick, damit Sie sich nicht so einsam im Walde fühlen müssen wie das arme, scheue Reh?
Denn ich will ja gar nicht wissen, ob und wenn ja, wieviel Ihnen Edgar bezahlt hat, und ausnahmsweise nicht einmal, ob er Sie überhaupt bestellt hat, aber schauen Sie mal genau hin: Der einzige, der Edgars psychedelisch wabernden Zeilen, bei denen ich Ihnen schon mal viel Spaß bei dem Versuch wünsche, so etwas wie eine eindeutige "Kernaussage" herauszudestillieren, hier Beifall klatscht, sind doch Sie! Alle anderen haben durchaus kritische, aber dennoch sachliche Standpunkte, und es fehlt auch nicht - gut: manchmal verpackt in dem Anlass angemessene Ironie - an konstruktiven Hinweisen und Gegenargumenten. Sie müssen deshalb niemandem eigens erklären, dass Sie das alles niederzumobben und abzuqualifizieren bezwecken, und dafür unwichtige Tippfehler ("Klakeure") bis hin zu persönlichen Anfeindungen ("Über"wessi) benutzen wollen.
Sparen Sie sich beides doch einfach komplett, niemand wird es vermissen, und nehmen Sie dann gerne weiter teil an Diskussionen unter dem Banner der entgegen u. a. @Edgars Unterstellungen quicklebendigen Meinungsfreiheit: Wo jeder alles sagen oder schreiben darf, wenn es denn sein muss und er vielleicht nicht anders kann, sogar völligen Stuss! SOLANGE er nicht persönlichen Hass und Hetze über andere ausgießt, und vor allem - und das vergessen viele immer mal wieder - SOLANGE er gleichzeitig bereit ist, auszuhalten, wie weiter oben u. a. auch schon von @Lukas treffend festgestellt, dass alle anderen ebenso selbstverständlich ihrerseits dasselbe Recht haben. Darauf zumindest sollten wir uns doch eigentlich alle einigen können!

Longtime
  ·  
02.03.2021-01:03

Zitat: "Nie wurde ich als Volk so vernachlässigt -" S i e sind das "Volk". Das hat auch der Miehlke gedacht, als Staatsdoktrin.

Deho
  ·  
01.03.2021-09:03

Na ja, über unsere Politiker werden ja auch Witze gemacht. Ob das etwas zu bedeuten hat?

Meinungsmimmi
  ·  
01.03.2021-12:03

Also ich darf meine Meinung leider auch nicht mehr sagen. Wurde mir sogar so mitgeteilt.

Nivram
  ·  
01.03.2021-12:03

.. schön zu sehen, wenn Jemand die Rechtschreibung anderer kritisiert und im selben Zuge mehr Rechtschreibfehler aufweist als der 3 mal so lange Text des Kritisierten.

Ibag
  ·  
01.03.2021-02:03

Warum trampeln denn jetzt alle auf Edgar rum? Ihr seid doch auch nicht besser wie das was jetzt passiert (IHR macht ihn Stumm) weil ER ja wie schlimm auch aus der DDR kommt.Mit dem Unterschied: die können besser mit der jetzigen Situation umgehen als Ihr. Denn die sind damals schon RAUS gekommen, dass schafft IHR NIE mit Eurem Besserwissen und rumgelabere!!!!

Ich glaube im I...
  ·  
01.03.2021-03:03

@Mimmi: Gestern habe ich einen Hund mit 5 Beinen gesehen. Der Vater hatte vier Beine, die Mutter 6 - war doch klar, was da rauskommt.

Ach nee, das glauben Sie mir nicht, weil ich im Internet einfach alles behaupten kann, ohne Beweise zu zeigen? ... Ja, so ist das auch mit jenen, die behaupten, sie dürften ihre Meinung sagen. Die können auch alles behaupten. Wie glaubhaft das ist, nun ja, ...

Ralf
  ·  
01.03.2021-05:03

Tja so ist das wenn man in 30 Jahren immer noch nicht gelernt hat Eigenverantwortung zu tragen etwas aus sich zu machen und seine Persöhnlichkeit entwickelt hat. Mancher bleibt halt ewig sklave. Bin selber aus dem osten aber ich kann sagen ich habe es inFreiheit zu inigem gebracht.

Matthias
  ·  
01.03.2021-09:03

In der DDR waren politische Witze das Ventil zum Frustabbau. Kabarettveranstaltungen der Dresdener Herkuleskeule oder anderer prominenter Bühnen hatten nur eine vergleichsweise geringe Reichweite und wurden mit Sicherheit überwacht. Der Genosse, der immer alle Veranstaltungen protokollieren, durfte hatte bestimmt den besten Job seines Lebens.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Veranstaltungen mit kabarettistischem Anteil wie z.B. Faschingsprogramme immer von "inoffizieller" Seite begleitet wurden. Von drastischen Konsequenzen weiß ich nichts, wenn dann waren sie wohl eher subtil.

Heute haben wir ja Dieter Nuhr und andere Kollegen und Kolleginnen seiner Zunft, die für den nötigen Druckausgleich sorgen. Was mich interessieren würde, ob die wirklich sehr gut recherchierten Beiträge von z.B. ZDF Magazin Royal, Heute-Show, Die Anstalt, 3Sat-Satire-Gipfel, Pelzig u.v.a. von den Kritisierten überhaupt wahrgenommen werden und irgendeine Art von Wirkung zeigen. Bis jetzt konnte ich davon nichts feststellen und Herr Priol, Herr Schramm, Herr Pispers und Herr Rebers sind bereits an der massiven Ignoranz verzweifelt. Wie auch soll man mit Leuten reden, für die das Internet ewig Neuland sein wird und die sinnbefreit von Datenautobahnen und Quantensprüngen faseln. Irgendwann ist auch mal gut. Red' mal mit 'ner Kuh französisch, dat ward nix.
Personalaustausch könnte helfen und ein Minister:innen und außenbefähigungsnachweis. Schriftlich!

Christopher
  ·  
01.03.2021-07:03

Vielen Dank für diesen anregenden Kommentar! Die Ignoranz der Regierenden kommt wohl daher, dass die Wahlbevölkerung und der Bundestag sie wieder und wieder wählen. Ich denke, die Herren Priol, Schramm, Pispers und so weiter sind wahrscheinlich eher an der Ignoranz des "Volkes" verzweifelt.

"Ich als Volk", wie Edgar Jergus_01 so schön gesagt hat, bin manchmal auch ein hoffnungsloser Fall.

Peter
  ·  
01.03.2021-11:03

Ein Bundesbürger stirbt, kommt in die Hölle, wird dort eingewiesen, es gäbe eine Ost-und eine Westhölle. Er dürfe sich kurz bei beiden informieren und müsse dann entscheiden, wo er bleiben wolle. Er denkt, als Bundesbürger erst mal Westhölle schauen, öffnet eine schwere Eichentür und erschrickt, als dort hunderttausende angstvoll kauern, bei jeder Bewegung zusammenzucken und er fragt jemand:" Was machen die da mit Euch??" Antwort:"Wir werden hier auf Balken genagelt, dann mit Benzin übergossen und angezündet!" der Frager erschauert und geht zur Osthölle und stellt dort fest, dass eine Bombenstimmung herrscht und stellt die gleiche Frage. Antwort:" Nu, wir wern hier auf Balken genachelt, mit Benzin übergossen unn angezindet!" Der erstaunte Frager sagt:"Komisch, in der Westhölle haben sie tierisch Angst davor und Ihr macht hier Party??" Antwort:" Nu, du weest doch wie das iss bei uns im Osten: Mal hammer keene Balgen, mal hammer keene Nächel mal hammer keen Benzin....!"

Genosse Historiker
  ·  
01.03.2021-11:03

Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass einige dieser Witze bereits in der NS-Diktatur verwendet wurden. 2006 erschien die Sammlung unter dem Titel "Heil Hitler, das Schwein ist tot!" bei Kiepenheuer & Witsch. Unter den Hakenkreuzlern waren solche Witze leider viel konsequenzenreicher - besonders im letzten Kriegsjahr konnte man dafür wirklich hingerichtet werden.

Um auf einer humorvolleren Note zu enden, hier ein paar Klassiker aus den Archiven der NVA:

"Ein Spion der CIA soll die NVA infiltrieren und die Antwort auf drei Fragen liefern. Nach einem Jahr Undercoverarbeit kommt er erfolglos zurück. Was waren die drei Fragen?
1) Wer ist wessen Vorgesetzter?
2) Wann können Volksarmisten Urlaub bekommen?
3) Wann ist welche Uniformart zu tragen?"

"Ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer zum anderen:
"Was hältst du von der DDR ?"
"Dasselbe wie du."
"Dann muss ich dich verhaften.""

"Meldung in der ZEitschrift 'Volksarmee': Bei den deutsch-sowjetischen Armeemeisterschaften belegte die ruhmreiche Sowjetarmee den mutig erkämpften zweiten Platz. Die NVA wurde hingegen nur Vorletzter."

Hans-Dieter
  ·  
01.03.2021-11:03

Tatsächlich gab es den Witz mit Mielke und dem Schwein auch schon lange vor der DDR.
Ich hab den gleichen Witz auch schon in einem Artikel über Witze im Dritten Reich gelesen. Da natürlich mit Hitler statt Mielke.

Lars Anderas
  ·  
01.03.2021-12:03

Früher:
"Erfolg hat im Leben und Treiben der Welt - Wer Ruhe, Humor und die Nerven behält!"

Heute:
"Erfolg hat im Leben und Treiben der Welt - Wer Ruhe, Humor und die Schnauze hält!"

Es ist schon komisch mit dem Osten, wenn man ein Wessi ist und selbst nach der Wende kein Interesse für die "Geteilte Geschichte von Deutschland" zeigt. Desinteresse ist etwas, was dem Osten fremd ist - selbst wenn man die Welt nicht bereisen kann, Man(n)wusste aber bescheid. Früher fehlte die offene Grenze - heute fehlt das Geld. Humor ist, wenn Man(n) trotzdem lachen kann. Die Prüfung der GHG (GuckenHorchenGreifen)ehemals Stasi, war immer ...aus dem Stand in den 3.Stock der Plattenbauden hochspringen, mit dem Ohr am Fenster festsaugen und 2 STd. zuhören.

Ein Tipp zum Vergleich, wen es interessiert:

In der DDR konntest Du öffentlich deinem Vorgesetzten in der Firma sagen, dass er ein Nichtskönner ist und den Job nur nach Parteibuch hatte (weil es der Wahrheit entsprach).Die Unternehmensberater waren die Mitarbeiter - Aber du durftest keine Witze über Politiker machen.
Heute ist es umgekehrt und Politiker dürfen heute verspottet werden, weil Sie noch inkompetenter sind.Schließlich gehts um das Geld der Steuerzahler in der Unternehmensführung und -beratung. Mit welcher Variante dauert es länger in den Bankrott? Europa ist die Rettung, deshalb hat man die Taugenichtse der Politik seit 3 Jahrzehnten nach Stasi-Manier hinweggelobt nach Brüssel!

Aber Vorsicht.....Schnauze halten - will doch keiner wissen sowas....geschweige ändern!

johann
  ·  
01.03.2021-12:03

weisst du, warum in einer DDR-Metzgerei mindestens ein Ring Fleischwurst an der Wang hängen musste? Dass die Kunden nicht glaubten, in einem Fliesengeschäft zu sein.

Kaleun
  ·  
01.03.2021-01:03

Der ist auch schön: DDR-Familie sitzt zum Abendbrot zusammen. Der Sohn sagt, er hat schwere Schularbeiten auf - die Schüler sollen ein Schlagwort für die Partei entwickeln.
Vater und Sohn setzen sich nach dem Abendessen zusammen und grübeln,aber ihnen fällt nichts rechtes ein.
Morgens beim Frühstück sagt der Sohn auf einmal: "Du Papa, ich hab's: Die Partei ruft Dich, die Partei ruft Mich, die Partei ruft uns alle". Sagt der Papa: " Toll, schreib's auf, Du kriegst bestimmt 'ne eins.
Abends kommt der Papa heim. Großer Ärger: Sohn hat einen Schulverweis bekommen, der Vater soll sich auf der Polizeiwache melden.
Grund: Der Sohn hatte "ruft" mit "pf" geschrieben.

Globus
  ·  
01.03.2021-02:03

Als Katarina Witt Olympiagold holte, sagte Erich zu ihr, Kati, du darfst dir
was wünschen. Kati sagte, Herr Honecker machen sie doch bitte die Grenze zur BRD auf! Darauf Erich, Kati du kleiner Schäker, willst wohl mit mir alleine sein.

Bodo8
  ·  
01.03.2021-02:03

Honecker und Miekle unterhalten sich über ihre Hobbys.
Honecker: "Ich sammle die Witze, die die Bürger über mich machen!"
Miekle: "Da haben wir ja fast des selbe Hobby - Ich sammle die Bürger, die die Witze erzählen!"

Christoph
  ·  
01.03.2021-03:03

Ich finde auch das wir die schlechtesten Politiker aller Zeiten haben.
Ich bin jetzt 67 jahre alt und nicht einmal wurde auf mich geschossen, auch durfte ich auf keine Person schiessen(obwohl ich eine Ausbildung genoß) ich durfte auch nie im Restkeller eines zerbombten Hauses mir eine Brennesselsuppe feinster Art in einer leeren rostigen Konservendose auf zusammengestellten Backsteinen mit den Resten einer Dachlatte des Hause kochen und geniessen.
Alle diese Abenteuer sind mir vorbehalten worden, ich finde wir haben die schlechteste Regierungsform und -Leute die man sich überhaupt vorstellen kann.
Mit freundlichem Gruß
Christoph

Michel
  ·  
01.03.2021-03:03

Jo, wie heute ...

Mach mal nen Witz über een heutigen politischen Oberkasper oder über die Unterkasper von der "AnFita" oder über een grünen Polit-Lump in Twixxer, Fakebook etc.. Dann kommt der kleine Stasi-Abmahnanwalt und will dir zeigen, welche Klöten du zur Abbitte lecken sollst.

Dat Karlo
  ·  
01.03.2021-11:03

Tja nennt sich §2 Absatz 2 Grundgesetzbuch.
Man darf sagen:
Trifft ein Förster im Wald die Vorsitzende der Grünen.
Aber man darf nicht sagen:
Trifft ein Förster im Wald die Habeck.
Obwohl diesen Witz darf man noch so erzählen, aber das eine ist eine Person, die beleidigt oder gar bedroht wird, das andere ist eine Funktion.
Das haben wir schon in der Fahrschule in den 80ern und 90ern gelernt: Sie Arschloch kostet viel weniger als Du Arschloch. Das eine ist persönlich und damit ist schränkt es die Freiheit des Gegenübers viel mehr ein. Ausser es ist eine Person des öffentlichen Politischen Lebens.
Aber wenn man Leute sehen will die auf Witze echt empfindlich mit einer Abmahnung reagieren, dann muss man nur zu Typen wie Bernd Höcke schauen. Der hat schon zig unterlassungsklagen geführt wegen Rufmord und ähnlichen und fast alle verloren. Weil er eine Person des öffentlichen Leben ist und Ziel von Satire und ähnlichen sein darf ! Wobei Satire keine direkte Beleidung oder Morddrohung ist !

Dr Engelbert Buxbaum
  ·  
01.03.2021-04:03

Erich Honecker macht Urlaub an der Ostsee. Beim Morgenspaziergang wird er von der Sonne begrüßt: "Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag, lieber Genosse Generalsekretär!" "Wie nett von Dir", antwortet der Politiker. "Aber überhaupt nicht, der einzige Zweck meines Lebens ist es, Staat und Partei zu dienen!" Am Abend, als die Sonne untergeht, fragt sie Honecker leutselig: "Hallo Sonne, wie war Dein Tag?" und die Sonne antwortet: "Leck mich im A..., Du alter Idiot. Ich bin jetzt im Westen!"

Eva-Maria
  ·  
01.03.2021-04:03

Neben dem Entsetzen, wie vergeßlich die Leute sind bzw. wie wenig reflektiert mit der Vergangenheit in beiden Deutschlands umgegangen wird, bleibt heute gar keine Zeit für Witze. Eine Flut von Gesetzen wird in einer Geschwindigkeit durch die Parlamente geprügelt, daß selbst die Abgeordneten in den Nachtsitzungen überhaupt nicht verstehen, was sie da mit Fraktions-Disziplin durchwinken. Z.B. in der DDR gab es die Personenkennzahl. Nach der waren sowohl Personalakten in Betrieben, Wehrpflicht-Akten, Strafregister und Stasi-Akten sortiert. Allerdings alles Handarbeit. Die PKZ war 1990 sofort verboten, weil GG-widrig. Seit 12 Jahren gibt es jetzt die sog. Steuer-ID, angeblich "nur" für Finanzbehörden. Aber die Krankenkasse, die Banken, die Arbeitgeber, Einwohnermeldeämter... haben sie auch. Mit elektronischen Suchmaschinen lassen sich so alle möglichen Datenbanken in Sekunden durchsuchen. Vor wenigen Tagen hat der BT die Steuer-ID zur allgemeinen Personenkennzahl gemacht - und niemand regt sich auf! Es hat nicht mal jemand groß mitgekriegt, kaum eine Zeitung hat darüber geschrieben.. Hier entstehen die besten Voraussetzungen für eine Digital - Diktatur und keiner merkt es. Vieles versteckt in kleinen Gesetzes-Ergänzungen. Keiner weiß, welcher Art Regierung in den nächsten Jahren an die Macht kommt. Eine mit diktatorischen Absichten könnte bestens vorbereitete Kontroll-Instrumente nutzen... mir vergeht hier das Lachen.

Watzlav
  ·  
01.03.2021-04:03

Ein Ossi betritt unerkannt einen Intershop.
Kaum dass er es geschafft hat, rennt er los,
hechtet über die Ladentheke - und bittet um Asyl.

CB71
  ·  
01.03.2021-05:03

ihr habt jetzt mit Merkel ein viel größeres Problem!!!

L000000000ping
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01.03.2021-05:03

Joa, jetzt bitte diesen Filter über das 3. Reich stülpen und dann vlt. auch noch über das Jetztdeutschland?
Wer wagt, gewinn......
Beende diesen Satz!

Thomas
  ·  
01.03.2021-06:03

Treffen sich Brandt und Honecker und unterhalten sich über Ihre Hobbies. Willy meint er sammle Witze die die Leute über ihn machen. Erich darauf: Ich sammle Leute die Witze über mich machen!

Bernd
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01.03.2021-07:03

Ein Amerikanischer Diplomat findet unter einer Plane im Hof des Finanzministeriums einen Haufen Goldbarren. Auf seine Verwunderung hin fragt ein DDR-Kollege: "Was macht ihr denn mit dem Gold?" "Na, Stacheldraht, Wachtürme, Elektrozäune, Patrouillen, scharfe Hunde." "Tja, bei uns ist der Mensch das höchste Gut."

Klaus Peter
  ·  
01.03.2021-07:03

Es gab einen Witz über die politischen Witze in der DDR:
"Beim Klassenfeind entstehen sie, die Genossen verbreiten sie und die FDJler verwirklichen sie."

Den Witz mit Mielke gibt es wohl in zigfacher Adresse mit gleichem Inhalt. Einmal war die Person Walter Ulbricht und vor einigen Monaten war es Donald Trump.

Klaus Peter
  ·  
01.03.2021-07:03

Da gab Ende der 70er einen schönen Witz:

Treffen sich zwei hohe beamte uas ost und West. Fragt der Westler: Wie gehts denn so bei euch?. Darauf der Ostler: Wir haben es jetzt mit dem Islam. Worauf der Westler verdutzt guckt. Der Ostler: na jaa, die Wirtschaft is lahm, die FDJ is lahm und die partei is lahm.

Oder der:

Im Zuge der Benzinknappheit hat die Partei -und Staatsführung auf kamele umgestellt. Da aber noch nicht so viele vorhanden waren, mussten sich Honecker, Stoph und Mielke eins Teilen. Eines Tages waren sie gemeinsam mit ihrem Kamel untewegs. Sie kammen durch einen kleinen Ort. Ein bauer der das sah konnte nicht mehr vor Lachen. Als er sich beruhigt hatte, fragte ihn sein Kumpel warum er so gelacht habe: Daraif er: Das habe ich in meinem ganzen leben noch nicht gesehen. ein kamel mit drei Arschlöchern.

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