Thema – Identität

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Welche DDR?

Viele Ostdeutsche fühlen sich als „Bürger zweiter Klasse“. Erklärt das, warum es in den neuen Bundesländern häufiger zu Übergriffen auf Migranten kommt – wie neulich in Chemnitz?

Die Bilder der bis zu 8.000 Rechtsextremen und Rechtspopulisten in den Straßen von Chemnitz gingen im vergangenen September um die Welt. Nach dem Mord an einem jungen Chemnitzer demonstrierten an mehreren Tagen Tausende Menschen, darunter auch gewaltbereite Neonazis und Hooligans. Ein rechter Mob stachelte zur Jagd auf Migranten an.

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind ein bundesweites Problem. Aber ostdeutsche Bundesländer sind in Relation zur Einwohnerzahl traurige Spitzenreiter: Hier werden mehr Straftaten gegen Geflüchtete verübt; in Sachsen konnte der rechtsextreme NSU untertauchen; seit 2014 skandieren in Dresden die Pegida-Demonstranten wöchentlich ihre rassistischen und antimuslimischen Parolen.

„Integriert doch erst mal uns“

Eine Woche nach den Chemnitzer Ausschreitungen veröffentlichte die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping ihr Buch „Integriert doch erst mal uns“. Diesen Satz hatten ihr Pegida-Demonstranten in Dresden zugerufen. Er machte sie stutzig.

94 Prozent der DDR-Unternehmen gehörten nach der Wende Westdeutschen oder Ausländern

Zwei Jahre lang reiste sie durch Sachsen und sprach mit den Menschen. Schnell wurde ihr klar: Es geht vielen von ihnen nicht in erster Linie um Hass oder die Angst vor Geflüchteten. Es geht auch um den Konflikt Ost gegen West. „Fast alle Gespräche endeten mit den persönlichen Erlebnissen der Menschen während der Nachwendezeit“, schreibt sie in ihrem Buch. Dass sie beispielsweise heute zu wenig Rente bekommen oder auf Zulagen, die ihnen im Rentensystem der DDR zugestanden hätten, im wiedervereinigten Deutschland verzichten müssen.

„Sie fühlen sich als die Generation, die den Osten für Gesamtdeutschland aufgebaut hat. Und dann sind knapp 30 Jahre vergangen, und sie bekommen ihre Rentenbescheide in die Hand. Und erhalten nicht selten eine Rente, von der sie nicht leben können“, sagte Köpping im Interview mit dem Fernsehsender Arte.

Zwei von drei Sachsen gaben im Januar letzten Jahres in einer Umfrage an, sich heute als „Bürger zweiter Klasse“ zu fühlen. Es finden sich viele Zahlen aus dem Wirtschaftsbereich, die das Gefühl der ostdeutschen Befragten untermauern:

„Ostdeutsche wurden systematisch in die zweite, dritte oder vierte Reihe gespült“

Viele der ehemaligen DDR-Bürger hatten nach der Wende das Gefühl: Die Westdeutschen müssen sich nur an neue Postleitzahlen und neue Ampelmännchen gewöhnen. Für sie selbst, die Ostdeutschen, änderte sich hingegen nahezu jeder gesellschaftliche Lebensbereich. Oft ging es um die Existenz: Zwischen 1989 und 1991 verloren mehr als 2,5 Millionen Menschen ihre Arbeit. Bei einer niedrigen Produktivitätsrate hatte in der DDR offiziell Vollbeschäftigung geherrscht, Arbeitslosigkeit wurde verdeckt. Drei Jahre nach dem Mauerfall existierten 40 Prozent der Arbeitsplätze nicht mehr. Ostdeutsche Eliten wurden durch neue Führungskräfte aus dem Westen ausgetauscht.

Montagsdemonstration (gegen Hartz IV), Magdeburg, Sachsen-Anhalt, August 2004 ( Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ ) (Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ)

Reality Check: nach der Wende mussten sich die DDR-Bürger an weniger soziale Sicherheit gewöhnen. So wohl auch diese beiden Magdeburger, die im Jahr 2004 gegen die Hartz-IV-Reformen demonstrierten

(Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ)
 

Der Soziologe Raj Kollmorgen arbeitete zu Wendezeiten an der Universität in Jena. „Westdeutsche Kollegen und Kolleginnen wurden zu Beratungszwecken an die Universitäten in die neuen Bundesländer geschickt. Aber das mündete schnell in Belehrung“, erzählt er. Nicht nur in den Hochschulen wurden Ostdeutsche systematisch in die zweite, dritte oder vierte Reihe gespült.

„Berufliche Erfahrungen ostdeutscher Bürger sind radikal entwertet worden. Das war für viele eine Ohnmachtserfahrung. Man kam in eine Situation, als wäre man wieder 18 oder 20 Jahre alt und würde sich noch mal auf eine Ausbildung bewerben“, sagt Kollmorgen. „Es war ein stetiger Kampf um Anerkennung.“

„Wenn ich mich anerkannt fühle, bin ich eher in der Lage, andere anzuerkennen“

Wilhelm Heitmeyer ist Soziologe. Er untersucht seit mehr als 15 Jahren, wie sich in Deutschland die Vorurteile gegenüber Minderheiten entwickeln – und hat einen wichtigen Begriff geprägt: die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Darunter versteht er abwertende Einstellungen gegenüber Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe.

Den letzten Erhebungen zufolge sind Fremdenfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit, die Abwertung von Sinti und Roma, asylsuchenden und wohnungslosen Menschen im Osten stärker ausgeprägt.

In vielen ostdeutschen Dörfern und Kleinstädten ist der Druck groß, einer Norm zu entsprechen

Heitmeyer hat dafür verschiedene Erklärungsansätze: Die meisten Ostdeutschen leben in Dörfern und Kleinstädten, wo ein hohes Maß an sozialer Homogenität und Konformitätsdruck herrsche. 

Gleichzeitig seien durch die Transformationsprozesse nach der Wende viele Menschen von einem „Individualisierungs-Aufprall“ betroffen gewesen. In der DDR hätten sie viel soziale Sicherheit und wenig Freiheit gehabt. Angekommen in der Bundesrepublik, hieß es plötzlich: „Mehr Freiheit, dafür weniger Sicherheit“. Das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren, mache Menschen anfällig für populistische Einstellungen.

Und zuletzt ist Respekt ein Grund für die stärker verbreitete gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: „Kein Mensch kann ohne Anerkennung leben. Wenn ich mich anerkannt fühle, bin ich eher in der Lage, andere anzuerkennen.“ Das heißt im Umkehrschluss: „Wer sich benachteiligt fühlt, wehrt andere ab, um sich selbst aufzuwerten“, so Heitmeyer.

„Die Nachwendezeit muss wieder auf den Tisch!“

Der Blick in die Welt zeigt: Das trifft nicht nur auf Ostdeutschland zu. Fehlende Anerkennung kann ein guter Nährboden für Populismus und Rassismus sein – wenn auch nicht der alleinige. So war auch ein spezieller Wählertypus am Brexit oder an der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten beteiligt: Menschen aus Regionen, die negativ von der Globalisierung betroffen sind; die sich den wirtschaftlichen Umbrüchen nicht gewachsen fühlen; die zusehen mussten, wie ihre Arbeitsplätze innerhalb weniger Jahrzehnte verschwanden. Und damit die Anerkennung für die eigenen Lebensleistungen.

Wer wenig Respekt und Anerkennung erfährt, neigt zu rassistischen und populistischen Einstellungen. Diese Formel ist sicher zu knapp, um menschenverachtende Abwertungen gänzlich zu erklären. Sie ist aber ein wichtiges Puzzleteil. 

Petra Köpping, die sächsische Integrationsministerin, forderte vor zwei Jahren: „Die Nachwendezeit muss wieder auf den Tisch!“ Im kommenden Herbst feiert die friedliche Revolution ihren 30. Geburtstag. Bei den Festakten wird auch über den Respekt für die Ostdeutschen gesprochen werden. Eine Debatte über die 90er-Jahre, über den Umgang Westdeutscher mit Ostdeutschen, täte Deutschlands Demokratie, gerade in Zeiten eines zunehmenden Rechtsrucks, gut.

Titelbild: Cigdem Ucuncu/NarPhotos/laif

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

5 Kommentare
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Anna Theke
  ·  
26.01.2019-01:01

Beiträge wie dieser polarisieren und sind hervorragend dazu geeignet, die Gräben in der Gesellschaft noch tiefer zu legen, die Barrieren noch höher zu bauen und die Gesellschaft weiter zu spalten.

Rechtspopulismus, Rassismus und Diskriminierung sind bundesweite Erscheinungen - so viel ist klar. Menschen, die in der Mehrheitsgesellschaft als schwarz gelesen werden, machen im Osten des Landes die Erfahrung mit ganz direkter Ablehnung, Aggression oder gar Gewalt in Bezug auf ihre augenscheinliche Herkunft. Im Westen des Landes geht es in Bezug auf diese Themen weitaus subtiler zu, der ‚schöne Schein‘ wird gewahrt. Was nicht bedeutet, dass rechtes Gedankengut, Rassismus und Diskriminierung nicht ganz genauso weit verbreitet sind. Diese Erfahrungen machen alle schwarzen Menschen in unserer weißen Mehrheitsgesellschaft. Der Unterschied besteht lediglich in direkter Konfrontation mit der Tatsache oder Hypokrisie.

Die Menschen aus der ehemaligen DDR als Opfer darzustellen, die ja teilweise gar nicht anders können, ist doch wohl der Gipfel der Übergriffigkeit. Wie naiv ist das denn! Kein Mensch möchte als Opfer deklariert werden und das erklärt und/oder entschuldigt auch rein gar nichts. Menschen haben immer eine Wahl und Rassismus und Diskriminierung gibt es überall auf Welt. Wir alle müssen unsere eigene Rolle darin immer wieder hinterfragen, auf uns selbst schauen. Aber das ist natürlich der unbequeme Teil an der Wahrheit.

M.Hock
  ·  
26.01.2019-04:01

Die Wiedervereinigung wird auch nicht schneller beendet sein als der Bau des BER. Nämlich nie.
Dazu bräuchten wir wohl einen Terminator. Ronald "beendet Dinge" Pofalla (CDU) z.Z. als Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bahn AG wäre der richtige Mann.

Klaus
  ·  
01.03.2021-08:03

Während die Ostdeutschen haben für ihre Freiheit gekämft haben, haben die Westdeutschen den Beutezug Ost geplant.

Ralf
  ·  
01.03.2021-05:03

Haha di Zulagen aus der Ostrente sind 1 zu 1 in das Punktesystem eingeflossen. Wer Lügen verbreitet muss sich nicht wundern wenn er angezählt wir . bin selber Ossi und habe 1990 schon den "Ehrentitel" Wossi bekommen.

Iris von Berg
  ·  
17.08.2021-08:08

Eigentlich hatte ich das am Schluss eingefügt:
Aber es ist so wichtig.

Aber es wäre schön, wenn das repressive Hartz 4 abgeschafft werden könnte. Das Lustige ist, dass erst bejubelt wurde,was es geleistet hat, nämlich die Wirtschaft ankurbeln, aber es ist zutiefst asozial. Oder dissozial. Briefe und Belege verschwinden, die Sachbearbeiter lügen, alles um einen ausder Statistik zu kriegen. Wenn wir ein bedingungsloses Einkommen hätten, dann wären wir nicht arbeitslos. Oder wenn endlich an der 20-Stundenwoche für alle gearbeitet würde. Mit Ausnahmen natürlich. Die 40- und mehr Stundenwoche ist doch überlebt. Dann können dafür mehr Angebote im Freizeitbereich geschaffen werden. Oder die Menschen zu Hause auf der faulen Haut liegen. einfach herum liegen oder sitzen wenn ihnen so ist. Vorher müssen alle, die damit nicht gut klar kommen, dafür eine Therapie bekommen haben, dass es sie nicht stört. Es ist ja nicht so einfach unter einem Dach zusammen zu leben.

Als zweites ein Rechtschreibfehler, der aber den Inhalt eines Wortes verändert: Wer sich benachteiligt fühlt, wehrt andere ab, um sich selbst aufzuwerten“, so Heitmeyer.
Er wertet ab. Naja, so war die Sprache bis jetzt oder früher. Vom Prinzip her stimmt es aber auch mit dem Abwehren. Ich kann mich nicht gut ausdrücken, aber es kommt dafür von Herzen.

Ich habe die Wende begrüßt, habe das Angebot aus dem Westen genutzt und mich regelrecht darauf gestürzt. Damals gab es ja richtige Messen, wo man sich einen Beruf aussuchen konnte, den man lernen wollte bzw. in den man umschulen wollte. Ich habe das einige Male genutzt, also eine Umschulung, eine Weiterbildung, habe auch Arbeit bekommen. Bin also irgendwie unter gekommen und war froh und dankbar dafür.

Aber was ein Wessi nie begreifen wird ist, wie einfach es in der DDR war. Ich war da zwar nicht gerade glücklich, weil mir alles so grau und spießig vorkam, die Menschen meckerten, obwohl sie(also die, die ich kannte), alles hatten, zumindest materiell. Bis auf Geschirrspüler war doch alles vorhanden. Wer Geld hatte, hatte auch ein Auto, wenn er es wollte. Ich war Außenseiter dort. Wurde auch regelrecht ausgeschlossen. Vielleicht weil ich so unangepasst war. Und gesagt habe, was ich dachte. Kritik war auch damals nicht gerade erwünscht. So wie heute wieder. Nach der Wende fand ich herrlich, dass ich sagen konnte, was ich wollte. Ich bin halt ein richtiges Weib. Rede viel dummes Zeug. Habe ja nicht studiert, das merkt man. Aber ich rede auch kluges Zeug, z. B. dass Prostituierte mit ihrem Körper die Bordellbetreiber ernähren. 1500 Euro für ein Zimmer im Monat. Unglaublich. Oder ist es jetzt schon nicht mehr so? Aber wer interessiert sich dafür schon. Deutschland ist das Bordell Europas, wie damals schon die DDR. Aber das war auch schon eine Zweiklassengesellschaft. Die einen hatten es gut und die anderen nicht. Ich weiß nicht so genau, warum.
Man brauchte eigentlich keine Angst vor Menschen haben,es gab auch Unterstützung für die, die sich nicht wehren konnten. Aber ich habe langsam den Eindruck, dass ich vielleicht die andere DDR nicht kannte, die Frau Lengsfeld kennen gelernt hat. Ich war ja unten, habe nicht studiert, sondern die Familiengründung vorgezogen. Aber der richtige Anlass dafür war Angst, weil ich einen Brief nach Russland schreiben sollte und nicht verstand, was damit gemeint war. Die Russischlehrerin hatte fast gelbe Augen.

Nach der Wende hatten wir, also so empfand ich es, es erstmal ziemlich gut. Wir konnten von überall her Geld bekommen, wenn wir auch keine Arbeit hatten. Es gab ja das Sozialamt. Das war nicht so wie heute Hartz 4, man wurde nicht so schlecht behandelt. Allerdings war ich ja auch noch jung. Es ist irgendwie ähnlich wie damals in der DDR. Wenn man kein Geld hat, ist man am Arsch. Das war auch in der DDR so. Und so wie heute die political correctness so mussten damals viele aufpassen, was sie sagten. Mir ist nur nichts passiert, weil man mich nicht ernst nahm. Teilweise ja, aber aufgrund meiner Menschenscheu und auch Unfähigkeit Menschen zu beeinflussen habe ich enttäuscht (ich sollte FDJ-Gruppe aufbauen). Aber zum Trinken war ich gerne mal da, zweimal, das war zuerst lustig. Damals hatten die jungen Männer ja noch Respekt vor der Weiblichkeit. Damals ist mir nichts passiert, in der DDR waren Frauen noch was wert. Da ist man mit Vergewaltigern nicht zimperlich umgegangen. Oder Mördern. Wer weiß, wie viele unter uns sind. Das ist normal in so einem System der Freiheit. Und es bringt auch nichts, alle ins Gefängnis zu stecken, das sieht man ja an den USA. Die wollten die eigentlich mal alle frei lassen. Oh my god. Es kommt sicher noch. Oder nicht, sind ja Fabriken teilweise geworden. Die montieren teilweise Motoren, z. B. für Bosch. Wennich das richtig erinnere. Das ist Wettbewerbsverzerrung. und vielleicht fangen die sogar bewusst welche von der Straße weg, die da arbeiten müssen? Oder ist das nur hier so? Wenn es so ist? Entscheidend ist doch das Gefühl. Ob es nun täuscht oder nicht. Wenn man sich bei jemandem nicht sicher fühlt oder geborgen, die Anwesenheit als Stress empfindet, dann hat man kein schönes Zuhause. So geht es mir seit einigen Jahren. Vorher war es auch schon anstrengend, aber nicht so wie seitdem ich auf dem Dorf wohne. Auf einem anscheinend ganz besonderen. Kein Wohlfühldorf. Ein Neubau, der vielleicht auch in der früheren Bronx gestanden hätte. Naja, mir geht wieder die Phantasie durch. Es ist nicht gut, wenn Menschen die Führung haben, die schlagfertig sind. Oder Untertanengeist haben. Ich bin nicht so. Ich finde Freiheit gut. Das habe ich auch mehrfach unter Beweis gestellt. An meinem Haus könnt Ihr es lesen. Peace. Mir. Frieden. Love. Liebe. Ich habe Sorgen. Manche sagen dazu auch psychische Probleme. Über die will ich hier aber mal nicht schreiben. Eines noch: Zu DDR-Zeiten war ich einige Jahre in einer katholischen Familie.Die durften da ja keine eigene Kirche haben - jedenfalls in MV. Die waren lebenslustig und herzlich, obwohl sie es nicht leicht hatten. Allerdings war der Vater in der SED. Habe ich jedoch nicht so mitbekommen. Ich hoffe ich belästige nicht mit meinem Geschreibsel. Aber es sind so viele Gedanken an früher in mir drin, und die Frage: wer bin ich? Ich kenne meinen Namen, meine Adresse, einen Teil meiner Vergangenheit. Aber ich fühle mich, als wäre ich in einem Netzwerk gefangen,das über mich bestimmt. Das mag ich gar nicht. Es verunsichert mich. Dass an mich unsichtbare Ansprüche gestellt werden - wie damals in der DDR, von meinem Zuhause aus. Der Name, der war so wichtig. Mehr Schein als Sein. Das war mir später sehr peinlich. Deshalb verhalte ich mich so. Ich habe mir geschworen, nie so ein Zuhause zu haben wie damals. Nun ja, nun ist es leider ähnlich. Zu oft fühle ich mich ohnmächtig. Ausgeliefert. Wie ein Kind behandelt. Nur weil ich sage, was ich denke. In der DDR war man zufrieden, wenn man als Mutter seine Kinder gut versorgte, also sie gut genährt waren, keine Rabauken waren (die andere Kinder quälten). Es war einfach. Die Regeln waren klar. Der Preis dafür? Mangelwirtschaft. Aber dieser Mangel war nicht so schlimm, nicht so schlimm wie die heutige Überflussgesellschaft. Da verwahrlosen die Menschen seelisch. Denn die Familie war am wichtigsten, nicht die Wirtschaft. Die Kinder waren am wichtigsten, ihnen sollte es gut gehen. Es ist so einfach, Kinder zufrieden zu stellen. Sie wollen gesehen werden oder auch gehört. Ihnen reichen kurze Augenblicker freundlicher ungeteilter Aufmerksamkeit. Dass man sich so intensiv um sie kümmern soll ist eine Forderung der Leistungsgesellschaft. Das gab es zu DDR-Zeiten auch schon, allerdings im damaligen Speckgürtel um Berlin. Denn Berlin war anders, weil es in Ost und West geteilt war.

In Bitterfeld gab es sogar (angeblich) einen Italiener, der hatte ganz tolles Eis im Angebot. Ich war damals oft dort, habe riesige Eisbecher mit meiner damaligen Freundin gegessen.

Ansonsten war Bitterfeld kein schöner Ort. Und am Ende, als ich die Ausbildung zur Chemiefacharbeiterin mit Abitur abgebrochen habe, aus Angst, hat man mir vorgeworfen, dass ich anderen den Ausbildungsplatz weggenommen hätte. Aber ich musste dorthin, ich hatte zu Hause kein eigenes Zimmer mehr, das hat mein Bruder bekommen, ich sollte dann in das alte Bauernhaus, aber da hatte mein Vater längst seine Gärtnerei integriert. In Schwerin im Kabelwerk? hat es nicht geklappt. Da ist meine Mutter mit mir umsonst hingefahren. Ich glaube, sie wollte, dass ich weit weg bin. Vermisst habe ich dort nichts, höchstens meinen kleinen Bruder, der war damals drei Jahre alt. Das weiß ich noch, dass ich das hingeschrieben habe, dass ich ihn vermisse. Aber ich kann mich nicht an emotionale Bindungen erinnern. Aber als ich Cinderella 80 das erste Mal gesehen habe, in der Originalversion - heute ist es schwierig, unbearbeitete Versionen zu finden - meiner Ansicht nach - da musste ich weinen. Die Mutter war es, die mich zum Weinen brachte. Sie war so wie meine Mutter und die Schwestern wie meine damals. Vermutlich. Sonst hätte ich nicht diese Gefühle gehabt. Den habe ich in den90ern das erste Mal gesehen. Da ist es passiert. Heute bewundere ich nur noch ihre tolle Stimme. Von Bonnie Bianco. Thomas hat mal gesagt, dass sie sich wie eine Arbeiterstimme anhört oder so ähnlich. Ich dachte ja immer, dass das mit uns ausgehen wird wie bei diesem Film. Aber die waren jung und hatten keine Verpflichtungen. Und ja, der Junge war kein Funktionärskind. Auch wenn sein Vater wohl was geleistet hat. Er soll erfunden haben, dass die Obstbäume bei Frost bewässert wurden, das Eis hat die Blüten vor dem Erfrieren geschützt. Jugendobjekt war das. So war das damals. Was auch immer das für Nebenwirkungen hatte. Viele schwangere Bäuche? Mädchen hatten es damals schwer, wenn sie kein verständnisvolles und starkes Elternhaus hatten. Von ihnen wurde viel verlangt, ohne dass sie dafür gestärkt wurden so wie heute. Es war echt hart für sie. So wie es heute noch oft in sozial niedrig stehenden Familien ist. Ich möchte trotzdem nicht mehr jung sein in dieser Zeit, denn die bevorzugt letztendlich doch die Männer. Die Täter dürfen bleiben und die Mädchen müssen sich verstecken. Das kann doch alles nicht wahr sein. Ich weiß wo deine Familie wohnt oder ich weiß,wo dein Haus ist. Naja, dann wissen sie es eben. Ich habe extra deshalb meine Adresse nochmal angeklart. Aber gut, ich habe keine kleinen Kinder. Doch ist es vielleicht Mode geworden, sich dahinter zu verstecken? Feige Männer sind nicht attraktiv. Feige Menschen sowieso nicht.Bin ich feige? Ich bin schon mal so genannt worden. Aber nur einmal. Sogar aalglatt. Das soll der Grund gewesen sein, weshalb ich in der Klappse war. Die wissen nicht, was glatt wirklich bedeutet. Das kommt aus der DDR, da waren die Stasi-Spione so. Ohne Ecken und Kanten. Jemand der seine Meinung sagt und direkt Kritik übt ist nicht glatt. Das kommt von Netflix. Ich gucke das nicht, meine Flatrate, die mir gesponsert wird, hat nur 10 GB. Schade, da kann ich keine Krimis gucken. Die mag ich neuerdings. Aber ohne Blut. Das ist zu realistisch. Das ist nicht gut. Aber unsere Kinder sehen das ja von Anfang an im Internet, im Netz,im Web. Enthauptungen etwa. Verbrennungen und all sowas. In der DDR wurde streng darauf geachtet, dass die Menschen sowas nicht zu sehen bekamen. Vielleicht habe ich zu den Ausnahmen gehört, die das zu sehen bekamen. Ich weiß nicht. Wir waren irgendwie wie Aussätzige da auf dem Dorf, dem sozialistischen Musterdorf Mestlin. Das Kulturhaus war schön, in der Jugend habe ich allerdings nichts davon gehabt, weil niemand kam und mich zum Tanz aufforderte, der mir gefallen hat. Naja, ich konnte damals auch nicht tanzen, hatte kein Körpergefühl. War total steif. Das lernte ich dann alles später. Aber egal.

DDR - das war mehr Freiheit als heute, trotz alledem. Es ist nur eine scheinbare Freiheit heute. Allein das Reisen mit der Bahn, sie ruckelte gemütlich, man konnte aus dem Fenster sehen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Aber es gab dort auch viele Unfälle, auch Arbeitsunfälle. Das war weniger schön. Und das wurde geheim gehalten, so dass sich nichts zu ändern brauchte. Nicht gut.
Man brauchte keine Angst haben, dass sich da plötzlich welche aus dem Zug warfen. Die Arbeiter und Angestellten fühlten sich verantwortlich in ihrem Job. Es war nicht so schwer, wenn man Probleme hatte, denn die Wohnung war einem sicher. Sie kostete nur wenige Mark. Man brauchte keine Angst vor Obdachlosigkeit haben. Man brauchte sich nicht vor Ausbeutung und Missbrauch fürchten. Es gab auch Schmuckläden, ich hatte es schon fast vergessen. Uhren- und Schmuckläden. Ich hatte mir dort meine ersten Ohrringe gekauft. Ich fand die auf einmal toll. In meinem Zuhause durften wir das nicht haben. Es durfte auch kein Westfernsehen geguckt werden. Das sah ich dafür in meiner ersten Ehe fast nur noch. Naja, da war es schon nicht mehr so streng, das war Mitte der 80er, alles lockerte sich.
Aber in den Läden gab es immer weniger schöne Sachen zu kaufen. Ähnlich wie heute. Wenn man die Prospekte aufschlägt, dann sieht alles so gleich aus. Aber gut, das sind die Billigläden und alt eingesessenen Kaufhäuser. Viel zu viel wird produziert. sie kommeneinfach nicht vom Schneller, Höher, Weiter ab. Man muss nicht mit Gewalt alles abbrechen. Was ist mit den Menschen, die nicht gegug Rücklagen hatten vor Corona? Corona hat meines Erachtens die stärker gemacht, die ohnehin schon stark waren. Das ist das Indiz, dass wir Kapitalismus haben. Ich liebe es zu schreiben. Und zu lesen. Und nachzudenken. Über die Welt und alles. Leider habe ich es mir erlaubt, einige Wutanfälle zu haben. Seitdem werde ich noch weniger ernst genommen. Dabei hatte ich die Diagnosen schon Jahre vorher. Muss denen doch mal Ehre machen. Aber ich habe das bewusst getan. Ich wollte einfach mal Grenzen spüren. Wenn der Partner einem nicht seine Grenzen zeigen kann, dann stimmt was nicht. Oft sind es Worte, wenn die nicht, dann weit aufgerissene Augen und auf einen zugehen. Ja, es ist nicht leicht mit undressierten Weibern wie mir. Die auch nie so richtige Schmerzen durchmachen mussten? Jedenfalls nicht den Schmerz der Geburt, nur den des Kaiserschnitts. Das war auch nicht ohne. Sich kaum bewegen zu können, weil die Bauchmuskeln fast komplett durchgeschnitten waren (beim ersten). Aber das ist wieder privat.

Ich weiß, dass mit mir was nicht stimmt. Ich erzähle was, aber es sind Selbstgespräche. Die ich nicht erinnere. Schon vor mehr als 20 Jahren habe ich das manchmal gehabt, dass ich mich nicht an das erinnere, was ich gesagt habe. Das ist eigentlich normal. Aber ich habe seitdem gelernt, mir genau zu merken, was ich sage. Damit mir das nicht wieder passiert. Das war mein zweiter Ehemann, das hat mich so beunruhigt und Angst gemacht. Letztlich hat es ja geholfen. Das hat mich vor dem Verrücktwerden bewahrt.

Ich glaube, etwa 50 Prozent haben sich in der DDR relativ wohl gefühlt und/oder sie wussten, dass es im Westen auch nicht unbedingt so toll war, die haben Kohl nicht gewählt damals. Ich habe keinen materiellen Mangel in der DDR empfunden. Allerdings gab es wenig Obst und Gemüse in den Läden, meistens war es nur Kohl und dieser gelbe Apfel. Goldener Köstlicher. Fleisch und Wurst gab es genug. Nur nicht die guten Sachen wie z. B. Kochschinken und Rouladen. Dafür war der Kochschinken damals lecker, heute gibt es so einen nur beim privaten Fleischer - wenn man Glück hat. Der, den ich kenne, hat auch nur diesen Industriellen. Wahrscheinlich gibt es den auch nur unter der Hand. Die Vorschriften sind halt streng heute, der Staat reglementiert alles. Nicht schön. Aber mehr als 50 Prozent in diesem Land lieben die Sicherheit über alles. Dem ist das geschuldet. Statt mit Nachsicht und Verständnis wird mit Härte auf Fehler reagiert. Oder irregulären Reaktionen die man nicht mit seinen Fehlern, die man nicht kennt, in Verbindung bringt. So geht es mir jedenfalls. Naja, das ist seine Ausbildung sagt ER. Das ist DDR. Aber der Kapitalist sagt meist nicht viel, der feuert einen einfach.

Was ich mir so rausnehmen kann. Den ganzen Tag schreiben, einfach so, ohne dass ich dafür Geld bekomme. Naja, wer weiß wie lange noch. Die Gläubiger sind da. Ich schulde ihnen Geld. Es ist peinlich nach einem langen Leben, in dem ich es schaffte, so gut wie nichts schuldig zu sein. Aber irgendwann ging es nicht mehr, ich war voller Angst und Selbstzweifeln. Wusste nicht was los ist - heute auch nicht anders, aber ich ziehe mich nicht mehr einfach zurück. Es ist so komisch mit IHM. Oft sageich ihm, dass er mich an meine Mutter erinnert, da wusste ich auch immer nicht, woran ich war. Aber das ist wieder privat. Diese echt schlimmen Ängste, die rauben einem die Seele. Sowas hatten wir zu DDR-Zeiten nicht. Frau Lengsfeld ist so streng. Sie scheint reich zu sein, sie konnte 50.000 Euro an ein Unternehmen ihres Sohnes spenden. Irgendwie beneidenswert. Sie war ja in der DDR oppositionell. Allerdings im Schoß der Kirche. Ich habe zu ihr eine zwiespältige Meinung. Sie ist in ihren Schreiben so hart. Ich könnte mehr schreiben, habe einiges über sie gelesen. Aber dann komme ich mir denunziatorisch vor.

Leider ist auch eine Hypersexualisierung des BRD-DDR-Nachfolgelandes erfolgt. Damals, als noch die barbusigen Damen von den Zeitungen prangten war es ehrlicher. Und die nicht so tollen Frauen hatten es besser als heute. Die DDR war kein Täterstaat. Aber im Kapitalismus ist das so. Die 68er Revolution war eine sexuelle Revolution, erst sah es aus wie eine Befreiung der Frau, aber jetzt hat sich heraus gestellt, dass sie eine Befreiung der Männer war, ihre Sexualität wurde entfesselt. SEX sollte wieder die schönste Nebenacher der Welt werden. Nicht so wie heute der Samenstaubefreiung der kontrollierenden Männer dienen. Dafür gibt es andere Methoden. Und SEXlust entsteht häufig durch Druck. Durch Hänseleien. Das hat oft nichts mit den wahren Bedürfnissen zu tun. Ich finde es fatal, dass so viel auf die sexuelle Schiene geschoben wird. In der DDR hatten wir Jutta Resch-Treuwerth, die wusste, wie Jugendliche ticken. Heute dürfen die viel zu viel. Die Jungen. Früher mussten sie ihre Lustfrucht versorgen, da wurde geheiratet. Heute? Kriegen die Mädchen die Schuld. Ganz einfach. Was gehen die auch mit denen mit. Aber so einfach ist das nicht. Den arabisch-muslimisch-türkischen Jungen kann man sich schlecht entziehen. Ich hatte bei meinen dreimaligen Besuchen in Berlin als 16- oder 17-Jährige zweimal Ausländer kennen gelernt. Auch zwei Libanesen. Der eine sah gut aus, er hieltauch einfach meine Hand, obwohl ich es nicht wollte. Aber ich ließ es dann geschehen. Er spendierte mir dann im Palast der Republik eine Pepsi-Kola. Die hat vielleicht eklig geschmeckt. Das habe ich aber nicht gesagt, ich war ja gut erzogen. Ich sagte wohl nur: nicht so gut. Damals war ich ja noch ruhig und brav. Und bieder. Viel mehr weiß ich dann nicht mehr. Ich war nicht verliebt, aber neugierig. Ich war so dumm, ich habe seine Adresse umgewandelt, weil ich nichtglauben konnte, dass man die so schreibt. Damals hieß es ja noch z. B. 1000 Berlin 1000 oder so ähnlich. Der war ziemlich offen, hat mich gleich gefragt, ob ich noch Jungfrau wäre und dass die Araber gut im Bett wären. Ich nahm es einfach hin. Damals redete ich nicht viel, eher fast gar nicht. Nachgedacht habe ich meist nur, wenn ich alleine war.

Diese Seite ist offenbar staatlich. Danke, dass ich hier schreiben darf. Und Entschuldigung für das viele Private darin. Aber ansonsten gibt es meine persönlichen Erfahrungen in der DDR und teilweise des nachfolgenden Staates wieder.

Ja, so sind meine Erfahrungen. In Berlin waren sie gut mit dem Arbeitsamt, aber da war ich ja auch noch jünger und ich konnte einfach hingehen. Das hat geholfen. Durch Corona ist das noch repressiver geworden. Man kann ja nicht einfach hingehen. Und dann sind die Menschen oft so seelenlos. Brot allein und Spiele reicht nicht. Das römische Reich ist nur so alt geworden, weil es Sklaven hatte. Ohne Sklaven hätten die selber arbeiten müssen. Das wird nie thematisiert. Wie auch. Alle echten Probleme werden heute unter den Tisch gekehrt. Das kungeln Regierung und Nicht-Regierungs-Organisation und Social-Media-Eigner und sonstige Unternehmer untereinander aus. Aber so viel Ahnung habe ich nicht von Politik. Ich finde es nur blöde, dass die Menschen in Schubladen geschoben werden von der Regierung! Das ist in einer Demokratie eigentlich unüblich,dass Regierungskritiker so behandelt werden. Oder habe ich da was nicht mitbekommen? Und dass die von den eigenen Mitmenschen getadelt und sogar sanktioniert werden wegen ihrer Meinung. Querdenker - ipfui. Die Regierung hat gesagt, das ist schlecht. Das ist rechts. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind die ja so. Rechts heißt für mich gegen Vielfalt. Ist ja auch nicht so einfach. Aber ich mag bunt. Hatte da auch schon was auf meinem Schirm, dass man meine Vielfalt hasst oder so ähnlich. Weiß gar nicht, wie das ging. Ist vielleicht auch meine Persönlichkeit, die scheint mir etwas lädiert. Ich finde es komisch, dass mir immer wieder Menschen einfallen, also meist Frauen, an denen ich mich plötzlich in Gedanken orientiere. Jetzt mache ich es so wie die denke ich dann immer. Und versuche sie nachzumachen. Dann komme ich wieder in Bewegung. Ich glaube, ich bin dann irgendwie abgedriftet. Das kommt durch das viele Alleinsein. Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist. Aber wenn ich allein bin, fühle ich mich wohler. Denn die Menschen, so wie sie heute sind, gefallen mir nicht mehr. Sie sehen meist nur sich, gehen meist nur von ihrer Warte aus und können sich gar nicht mehr in einen anderen hinein versetzen. Menschen werden fertig gemacht, wenn sie nicht so ticken wie die Masse. Das gab es schon zu DDR-Zeiten, aber nicht so grausam. So wie die Gewalt. Obwohl das ja besser geworden ist. Aber zum Beispiel, Meinungsfreiheit scheint es nur für die eine Seite zu geben - die LBGT-Gemeinschaft. Dabei sind die totalitär. Und die Hassmailverfasser. Das ist einfach irre.
Es erinnert an Mittelalter. Als Keppler oder wer das war seine Theorie widerrufen musste, dass die Erde eine Kugel ist. Das war offiziell nicht zugelassen. Die Bevölkerung sollte ihren Glauben behalten, dass die Erde eine Scheibe ist. Sie sollten weiterhin denken, dass sie runter fallen, wenn sie zu weit gehen. Egal, ich weiß zu wenig davon. Und heute ist es Corona, mit der sie die Bevölkerung in Schach halten. In den USA sind in vielen republikanergeführten Ländern alle Maßnahmen abgeschafft. Gibt das nicht zu denken? Und eine Impfung, die die Geimpften infektiös macht, bzw. sie trotzdem an erkranken lässt? Was soll das?

Ich weiß nicht, warum ich hier schreiben darf. Es muss mit meinem "Lebensgefährten" zusammen hängen. Ich weiß nicht, welche Rolle er spielt und welche ich spiele. Ich weiß nur, dass ich viele gegen mich habe, aber nicht warum. Sie tun so, als wenn ich ihn ausnützte. Aber es ist umgekehrt gewesen. Deshalb halte ich hier aus. Ich hole mir zurück, was er mir genommen hat. Er ist leistungsfähiger geworden, ich dagegen leistungsschwächer. Ich war so ehrlich ich sein konnte. Ich bin fast verrückt geworden wegen ihm. Fast gestorben wegen ihm. Das hat einen Preis für ihn. Ich habe keine Angst in meinem Haus allein zu sterben. Ich bin extrem ungerecht behandelt worden. Das gebe ich zurück.

Weil ich weiß, dass ich nichts Unrechtes getan habe, also jedenfalls in meinem Ich-Bewusstsein, was hier mit mir angestellt wurde bzw. ich getan habe,ich erinnere mich ja nicht, aber weil es so komisch wurde habe ich mich zurück gezogen. Denn ich wollte nie was Schlechtes tun. Ich war vorher nicht so. Er ist ein großer Manipulator. Ich muss erst schauen, ob er zurück gekommen ist. Er hatte ja schonöfter gesagt,dass er abhauen wollte. Ich habe ihn nie davon abgehalten,weil es so fürchterlich mit ihm war. Ich habe deshalb auch immer gesagt: Geh doch. Aber er ist viel zu feige dazu. Oder will halt wie gesagt, mein Haus haben, für das ich hart gearbeitet habe. Ich brauche nicht nachschauen gehen, Er ist Sicherheitsfanatiker.

Ich bin wieder auf ihn herein gefallen. Gefühlsmäßig. Ich habe ihm geglaubt, dass er mit einem großen Einkauf wieder kommen würde. Schade um mein Lächeln. Wie blöd man doch ist, wenn man glaubt, geliebt zu werden. Er hat mich so abhängig gemacht, aber da er so gut bei den studierten und auch manchen anderen Frauen ankommt .....