Das Heft – Nr. 62

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Frankreich

Terroranschläge, eine schwächelnde Wirtschaft und ein deutlicher Rechtsruck. In Frankreich treten gesellschaftliche Verwerfungen zu Tage, die weit über seine Grenzen hinaus wirken. Schon ein paar Wochen vor der Präsidentschaftswahl, bei der mit dem Front National eine offen rechtsextreme Partei im ersten Wahlgang hohe Zustimmungsraten erzielt hat, haben wir uns mit fluter Frankreich vorgenommen.

S. 03

Editorial

Frankreich ist mehr als nur ein Nachbar. Unsere beiden Länder verbindet eine lange, wechselvolle Geschichte.

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S. 05-10

Lass gehen

Die Banlieues sind zum Inbegriff einer gescheiterten Integration geworden. Auch Wilfried N’Sondé wohnte in einer dieser gettoartigen Vorstädte, nachdem er aus dem Kongo nach Frankreich gekommen war.

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S. 11

Aufgepasst!

In Frankreich kann man sehen, wie sich eine Gesellschaft mit der Einschränkung von Freiheitsrechten arrangiert, wenn Sicherheit versprochen wird. Im sogenannten Kampf gegen den Terror wird der Rechtsstaat beschnitten

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S. 12-15

Mama, der Front National und ich

Meine Familie kommt aus einem französischen Dorf. Früher gab es dort viele Arbeiter, die in unserem Bistro ihr Feierabendbier tranken und die Kommunisten wählten. Seit die Minen geschlossen sind, geht ein Rechtsruck durch die Gegend

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S. 16-18

Fromages francais

Wie soll man ein Volk regieren, das 246 Käsesorten kennt? Über das delikate Verhältnis der Franzosen zum Essen

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S. 19-23

Ziemlich beste Feinde

Das gute Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich ist für den Frieden in Europa zentral. Dieser Text erspart euch viele Geschichtsstunden

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S. 24

Schreckensregime

Im Zweiten Weltkrieg halfen Franzosen den Nazis bei der Verfolgung von Juden und Widerstandskämpfern.

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S. 25

Seid nicht so tugendhaft

Wie sehen uns die Franzosen? Der Franzose Arnaud Leparmentier über die Deutschen

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S. 26-27

Centerfold: Haute Couture

Filme, Bücher, Musik: Es lebe die französische Kultur. Das Beste von gestern und heute

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S. 28-31

Das Trauma

Der algerische Unabhängigkeitskrieg von 1954 bis 1962 hat Frankreichs Verhältnis zu den arabischstämmigen Bevölkerungsgruppen geprägt.

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S. 32-34

Neues von der Insel

Frankreich hatte ein riesiges Kolonialreich, und noch heute gibt es überall in der Welt Gebiete, die nicht von ihm unabhängig sind – wie die Inselgruppe Neukaledonien im Südpazifik.

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S. 35-38

Taschenliebe

Wenn es um edle Mode und Kosmetik geht, sind französische Firmen nicht zu schlagen. Louis Vuitton, Chanel und Hermès – sie alle versorgen die Welt mit schönen Dingen. Dass sie ausgerechnet aus Frankreich kommen, hat auch mit dem Sonnenkönig zu tun

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S. 40-41

Den Bass bitte mal

HipHop ist riesengroß in Frankreich. Das kommt auch daher, dass es eine Menge Probleme gibt, über die es sich zu rappen lohnt

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S. 42-43

Adieu Tristesse

Gerade in Großstädten wie Paris werden absurde Preise für kleinste Zimmer ausgegeben. Gut, dass es Sozialwohnungen gibt - schlecht, dass die nicht ganz billig sind

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S. 45

Tempo, Tempo

Deutschland baut gern Autobahnen, in Frankreich setzt man lieber auf Schienen und rasende Züge statt auf rasende Autos

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S. 46-48

Strahlkraft

Nirgendwo ist die Atomeuphorie größer als in Frankreich, wo man sich immer noch mit einem Ausstieg schwertut

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S. 49

Bleib doch sitzen

In Frankreich macht man leichter Karriere, wenn man auf einer der Eliteschulen war. Ein Blick ins französische Bildungssystem

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